Sparten-News
Aktuelles aus unseren Sparten
Hämelerwalder Straße 26, 31275 Lehrte OT Sieverhausen
Aktuelles aus unseren Sparten

Bei bestem Wetter fand die alljährliche Boßeltour der Aktiven Oldies des TSV 03 Sievershausen statt. In bester Stimmung traten vier bunt gemischte Gruppen in der Sievershäuser Feldmark gegeneinander an: Gelb, Grün,Rot und Blau. Schon zu Beginn war klar, es würde nicht nur um sportlichen Ehrgeiz, sondern vor allem um Spaß, Teamgeist und jede Menge Lacher gehen.
Nach einer kurzen Einweisung in die Regeln und der Verteilung der Boßelkugeln ging es los. Die Teams machten sich auf den Weg über Feldwege und Wiesen, begleitet von Bollerwagen und reichlich Proviant. Immer wieder gab es spannende Würfe, verfehlte Ziele, unerwartete Kurven und natürlich auch den ein oder anderen Kugel, die in einem Graben landete. Doch genau diese kleinen Missgeschicke sorgten für reichlich Unterhaltung und gute Laune.
Im Laufe des Nachmittags zeichnete sich ein spannender Wettkampf ab. Besonders die Gruppe Gelb zeigte sich treffsicher und konstant, während Gruppe Grün dicht auf den Fersen blieb. Gruppe Rot kämpfte tapfer, doch ein paar unglückliche Würfe warfen sie zurück. Gruppe Blau ließ sich zwar nicht aus der Ruhe bringen, setzte aber eher auf Spaß als auf Präzision – und wurde so zum Publikumsliebling des Tages.
Das Highlight des Tages setzte aber Gudrun Viol: Sie wollte am Wegesrand wartend einer von Matthias Binder jun. scharf geworfen Boßelkugel aus dem Weg gehen, sprang dabei aber ausgerechnet in den Lauf der Kugel und stoppte diese. Ärgerlich: Binder und Viol waren im selben Team. Nach einer kurzen Schrecksekunde konnte Gudrun Viol in das schadenfrohe Gelächter der Zuschauenden mit einfallen.
Nach mehreren Stunden und vielen herzhaften Lachern stand das Endergebnis schließlich fest:
Gruppe Gelb – 66 Würfe 🥇
Gruppe Grün – 68 Würfe 🥈
Gruppe Rot – 70 Würfe 🥉
Gruppe Blau – 87 Würfe 😄
Unter großem Jubel wurde die Siegergruppe Gelb mit Erika Hoppenworth, Matthias Binder jun., Gudrun Viol, Matthias Binder sen., Jörg Schwieger und Jürgen Viol gefeiert, bevor der Tag mit einem gemütlichen Grünkohlessen im Sportheim seinen Ausklang fand.
Alle waren sich einig: Diese Boßeltour war ein voller Erfolg – und die nächste ist für den Herbst 2026 schon fest eingeplant!
Einen Interessanten Ausflug zum Holcim Zementwerk in Höver unternahmen die Aktiven Oldies des TSV 03 Sievershausen. Schon bei der Ankunft beeindruckte die riesige Industrieanlage mit ihren Förderbändern, Hallen und Silos – ein ganz anderes Terrain als der gewohnte Sportplatz oder die Walter-Kolb-Turnhalle!
Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung, bei der Helme, Schutzbrillen und Warnwesten ausgegeben wurden, startete die Führung über das Werksgelände. Eine Mitarbeiterin erklärte anschaulich, wie aus Kalkstein, Mergel und anderen Rohstoffen Zement entsteht – vom Abbau im Steinbruch über das Mahlen des Gesteins bis zum Brennprozess im mächtigen Drehrohrofen, in dem Temperaturen von bis zu 2.000 °C herrschen.
Das in Höver gewonnene Rohmaterial ist der Kalkmergel. Im Zementdrehofen wird der fein aufgemahlene Kalkmergel bis zum Schmelzpunkt erhitzt. Bei einer Temperatur von etwa 1.450°C bildet sich aus dem Mergel eine zähflüssige Masse. Abgekühlt entstehen daraus Körner mit einem maximalen Durchmesser von 30 Millimetern – der Zementklinker. Zur Zementherstellung wird der Klinker zu einem feinen Pulver aufgemahlen. Je feiner der Zement dabei wird, umso höher ist die im Mörtel oder Beton erzielte Festigkeit.
Ein besonderes Highlight war der Aufstieg auf das 63 Meter hohe Zementsilo. Von dort bot sich ein beeindruckender Panoramablick über das gesamte Werk, die umliegende Landschaft mit dem Mergelabbaugelände und bis hin nach Hannover (und Sievershausen). Die lange Fahrt mit einem Fahrstuhl wurde durch die tolle Aussicht belohnt - ein Moment, den viele sicher nicht so schnell vergessen werden.
Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte eine große Rolle. Die Werksführerin berichtete, dass Holcim intensiv daran arbeitet, den Energieverbrauch zu senken und CO₂-Emissionen zu reduzieren – etwa durch den Einsatz alternativer Brennstoffe und neue Technologien zur CO₂-Abscheidung.
Nach rund zwei Stunden voller interessanter Eindrücke endete die Führung mit einer kleinen Fragerunde. Alle waren sich einig: Der Besuch im Zementwerk war ein echtes Erlebnis – informativ, eindrucksvoll und mit einem Blick aus luftiger Höhe, den man so schnell nicht vergisst!
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